Rente

Vollkasko

Bei der Auswahl der passenden Kfz-Versicherung für Ihren fahrbaren Untersatz, stellt man Sie vor die verschiedensten Tarifmöglichkeiten. Soll es nur die Haftpflicht, eine Teilkasko oder doch eine Vollkasko sein? Das sollten Sie davon abhängig machen, wie alt Ihr zu versicherndes Fahrzeug und wie dessen aktueller Wert ist.

Die Unterschiede der einzelnen Versicherungsformen

VollkaskoEine Haftpflichtversicherung sollten Sie wählen, wenn Ihr Fahrzeug sehr alt ist und keinen besonderen Eigenwert mehr besitzt. Die Haftpflicht ist die günstigste Versicherungsvariante und deckt bei älteren Fahrzeugen den nötigen Versicherungsschutz ab. Eine Teilkasko, in der Regel mit einer Selbstbeteiligung, sollte bei Fahrzeugen gewählt werden, die nicht mehr ganz neu sind, aber noch über einen gewissen Wert verfügen. Über die Teilkasko werden zusätzlich zur Haftpflichtversicherung Schäden abgedeckt, die in Verbindung mit einem Unfall passieren sowie Schadensfälle, die aufgrund der Witterung geschehen, wie beispielsweise Hagelschäden. Jedoch müssen sie bei einer Teilkasko-Versicherung die entstandenen Sachschäden an Ihrem PKW aus der eigenen Tasche zahlen.

Bei der Vollkasko werden sämtliche Schadensformen rund um Ihren PKW von der Versicherung gedeckt. Daher ist eine Vollkasko besonders für Sie geeignet, wenn Sie ein neues Fahrzeug oder ein solches haben, welches sehr teuer ist. Die Vollkasko deckt Schäden ab, die durch Eigenverschulden, durch Vandalismus, Verkehrsunfallflucht, Witterungsbedingt sowie Tierschäden durch Unfall oder Marder entstanden sind. Ebenso wie bei der Teilkasko wird bei der Vollkasko eine Selbstbeteiligung berechnet. Diese kann auch entfallen, jedoch steigt dadurch der Versicherungsbeitrag für Sie enorm. Daher sollten Sie die Selbstbeteiligung für kleinere Schäden von 150-300EUR mit in Ihren Versicherungsvertrag mit aufnehmen. Ansonsten rechnet sich das Kosten/Nutzen-Verhältnis in der Regel nicht.

Was ist mit einer Vollkaskoversicherung abgedeckt?

Einen verbesserten Versicherungsschutz bietet die Vollkasko gegenüber der Teilkasko oder Kfz Haftpflicht.

  • Unfallschäden durch eigenes Verschulden.
  • Schäden durch fremde Verursacher die nicht ermittelt werden können.
  • Selbst verursachte Unfallschäden oder entstandene Schäden durch zahlungsunfähige- oder fremde Dritte werden über diesen umfassenden Versicherungsschutz versichert.  
  • Abgedeckt sind zudem Schäden wie Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Flut.
  • Schäden bei Brand oder Explosion.
  • Kabelschäden und Schäden durch Kurzschluss.
  • Schäden durch Kollisionen mit Haarwild, sofern das Auto fuhr.
  • Folgeschäden durch Tiere, die nicht über die Teilkasko versichert werden.

Welche Fahrzeuge können mit dem Vollkasko Versicherungsschutz versichert werden?

Versicherbar sind Neuwagen, Gebrauchtwagen, Youngtimer, Oldtimer, Motorräder, Roller, Quads, Trikes, Anhänger, Wohnmobile, Nutzfahrzeuge sowie Sonderfahrzeuge.

Umfassenden Versicherungsschutz – Für wen und wann lohnt es sich?

  • Wenn die SF-Klasse hoch ist.
  • Wenn man einen Neuwagen fährt.
  • Wenn der Listenpreis fürs Fahrzeug hoch ist.
  • Wenn das Fahrzeug geleast ist.
  • Wenn das Auto über einen Kredit finanziert wird.
  • Wer teure Sonderausstattung versichern möchte.

Eine Alternative zur Teilkaskoversicherung?

Die Vollkasko ist eine Alternative zur Teilkasko und kann mit hoher Schadenfreiheitsklasse sogar günstiger sein als eine Teilkaskoversicherung. Obwohl die Teilkasko lediglich Schäden bei Wildunfall, Glasbruch und Diebstahl abdeckt und der Leistungsumfang der Vollkasko deutlich umfangreicher ist, kann es sein das der umfangreichere Versicherungsschutz der Vollkaskoversicherung mit hoher Schadenfreiheitsklasse günstiger ist, als der reine Teilkaskoschutz. 

Ist es sinnvoll den Vollkaskoschaden selbst zu bezahlen?
Nahezu alle Versicherer bieten diese Kaskoversicherung als zusätzliche Option zur KFZ Haftpflichtversicherung an. Da der Schadenfreiheitsrabatt mit den Leistungen der Vollkasko gesondert zum Schadenfreiheitsrabatt der KFZ Haftpflichtversicherung berechnet wird kann es sich lohnen den Unfallschaden am eigenen Fahrzeug selbst zu bezahlen, um eine hohe Rückstufung in der SF-Klasse zu vermeiden.

Lohnt sich ein Vergleich der Autoversicherung?

Grundsätzlich lohnt sich immer ein Versicherungsvergleich. Als Verbraucher können Sie häufig mehrere hundert Euro sparen oder den Versicherungsschutz für Ihr Auto optimieren.

Wichtige Kriterien für die Berechnung

Wichtige Kriterien für die Beitragsberechnung sind z.B. Angaben zum Fahrzeug wie Typklasse, Regionalklasse, SF-Klasse, aber auch Angaben wie die Wahl der groben Fahrlässigkeit oder der Selbstbeteiligung wirken sich stark auf die Prämien aus. Grundsätzlich sollte jedoch nicht immer nur der Preis der Autoversicherung im Vordergrund stehen, sondern auch der Service den einen der Versicherer bietet.

Brauche ich einen Schutzbrief wenn ich eine Vollkasko habe?

Schutzbriefe werden häufig von KFZ Versicherungen als Zusatzversicherung angeboten. Nicht alle Schutzbrief bieten auch gute Leistungen. Häufig sind Schutzbriefe in der höhe bei Abschleppkosten gedeckelt. Bei hohen Abschleppkosten muss dann der Fahrzeughalter die Differenz selbst bezahlen. Eine Alternative zum KFZ Schutzbrief bietet hier z.B. ein Automobilclub.

Günstige Versicherung finden

Um eine möglichst günstige Vollkaskoversicherung für Ihren PKW zu finden, können Sie online ganz schnell und einfach den KFZ Versicherungsvergleich starten. Hierzu benötigen Sie nur die Fahrzeugdaten sowie Ihre persönlichen Informationen einzugeben und Sie erhalten direkt die Suchergebnisse angezeigt. In Listenform werden die günstigsten Angebote der verschiedenen Versicherungen angezeigt. Ferner bekommen Sie direkt einen Überblick darüber, welche Versicherung welche Leistungs- und Versicherungsumfänge bietet. Haben Sie sich für eine passende Vollkaskoversicherung gefunden, können Sie direkt online über den Versicherungsanbieter einen Antrag absenden. Sie erhalten dann online die eVB womit Sie sofort Ihr Auto bei der Zulassung anmelden können.